Endlich schaffte Thabea mal eine gute Qualifikation und konnte von P5 ins Rennen gehen. Am Start war es jedoch Ugochukwu, der sich direkt neben sie setzte und Turn 1 anbremste. Thabea wollte nichts riskieren und reihte sich hinter ihm ein, während an der Spitze Wharton und Inthraphuvasak aneinander gerieten. Wharton landete im Kies, Thabea kam auf P5 vor. Sie blieb nun an Ugochukwu dran und setzte ihn so gut es ging unter Druck. Doch Ugochukwu verteidigte perfekt und Thabea fand einfach keinen Weg vorbei.
Nach acht von 24 Runden dann das mutige Manöver von Thabea: Sie setzte sich vor der Acque Minerali neben Ugochukwu und zog einfach durch. Ugochukwu musste zurück stecken, Thabea war auf P4 angekommen. Vor ihr war nun Wurz, doch dieser war fast 3 Sekunden weg. Dagegen bekam Ugochukwu von Nael und Ramos Druck und setzte somit Thabea unter Druck. Auf Start und Ziel ging er noch einmal an ihre vorbei, hatte aber danach die schlechtere Linie und Thabea konnte vorne bleiben. Eine Runde später verschätzte sie sich jedoch in der letzten Kurve und musste gleich alle drei durch lassen.
Es dauerte ein paar Runden, bis sie wieder am Trio dran war. Doch nun holte sie sich erst Ramos und dann Nael. Sie schloss auch auf Ugochukwu wieder auf, doch dieser verteidigte nun noch besser, als in den ersten Runden. Thabea fand einfach keine Lücke und kam nicht vorbei. Da die Reifen nun auch am Ende waren, musste sie schließlich Ugochukwu ziehen lassen und sich mit P5 anfreunden.
Inthraphuvasak siegte unterdessen vor Giusti und Wurz, dahinter kamen Ugochukwu, Thabea, Zagazeta, Voisin, Dufek, Stromsted und Bilinski ins Ziel. Nael und Ramos drehten sich noch und kamen auf P16, bzw. P21.
In der Meisterschaft ist Inthraphuvasak nach dem Sieg wieder um 13 Punkte vor Thabea, dahinter folgen Giusti, Stromsted, Boya und Taponen. Bei den Teams führt Campos vor Trident, AIX, MP und ART.









