Imola Sprint Race

Die Quali bleibt die große Schwäche von Thabea, diesmal schaffte sie es nur auf P20. Durch das Startgetümmel (das diesmal besonders groß war) kam sie aber noch in der ersten Runde auf P12 vor, wo sie sich langsam an Leon ran arbeiten konnte. Da vor den beiden ein weiterer Unfall passierte, war Thabea bereits auf P10 und sollte sich schließlich in der siebten von 20 Runden Leon schnappen.

Sie machte sich nun auf und versuchte an Nael näher ran zu kommen. Es dauerte einige Runden, bis sie ihn endlich eingeholt hatte, doch nun waren die Reifen schon ziemlich abgefahren. Thabea schaffte es dennoch vor der Variante Villeneuve daneben zu kommen, beim Eingang berührten sich jedoch beide leicht und drehten sich. „Ich hatte so viel Schwung und war auch leicht vorne, ich musste es einfach versuchen“, so Thabea. „Es ist Pech, dass wir uns berührt haben. Der Kontakt war wirklich minimal, aber leider haben sich die Reifen berührt. Zum Glück konnte ich direkt weiter fahren. Schade, dass Nael im Kiesbett landete.“

Thabea nahm auf P11 das Rennen wieder auf und konnte sich immerhin noch Teamkollege Marinangeli schnappen, während zugleich drei weitere Fahrzeuge vor ihr neben der Strecke strandeten. Damit kam sie als siebte ins Ziel. Zagazeta holte sich dagegen den Sieg vor Stromsted, Tramnitz, van Hoepen, Boya und Ugochukwu.

„Ich hätte heute wohl das Podium erreichen können“, so Thabea. „Der Unfall mit Nael ist einfach ärgerlich. Ich eine sehr gute Rennpace und konnte sogar die schnellste Runde fahren. Am Ende muss ich aber froh sein, dass ich immerhin noch in den Punkten ins Ziel kommen konnte.“

Da Inthraphuvasak das Rennen nicht beenden konnte, hat Thabea um 2 Punkte die Führung in der Meisterschaft übernommen, neuer zweiter ist Stromsted.

Thabea Nolan