Der Sachsenring sollte durch seine langen Kurven diesmal dem Capri sehr gut liegen, während der frontlastige BMW starke Probleme mit der Reifenabnutzung hatte. Auf eine Runde war BMW dennoch gut dabei, auch wenn Maini die Pole vor Auer holte und Sheldon van der Linde auf P3 erst der beste BMW war. Tsuyoshi qualifizierte sich auf P7, konnte am Start jedoch Engelhart im Toyota hinter sich lassen. Er wollte zwar noch an Kelvin van der Linde vorbei, doch dieser ließ sich nicht überholen.
Stattdessen kämpfte Kelvin mit Wittmann davor etliche Runden, bis er endlich vor kam. Wittmann zerstörte sich dabei seine Reifen und auch Tsuyoshi konnte vorbei gehen. Kelvin machte sich nun auf seinen Bruder Sheldon zu jagen und dieser ließ ihn kampflos passieren. Das machte es für Tsuyoshi deutlich schwerer ran zu kommen, doch nach 17 von 28 Runden war auch diese Aufgabe erledigt. Vor Tsuyoshi war nun Auer im Ford und auch wenn Tsuyoshi die härteren Reifen und damit nun einen Vorteil hatte, so fand er keinen Weg am Capri vorbei. Was auch immer Tsuyoshi versuchte, Auer konnte kontern.
Maini siegte dagegen mit 0,4 Sekunden Vorsprung vor Kelvin, weitere 13 Sekunden dahinter wurde Auer dritter. Dahinter folgten Tsuyoshi, Sheldon, Engstler, Wittmann, Thiim, Rast und Engelhart. Alle Capris waren unter den ersten acht.
In der Gesamtwertung führt Tsuyoshi zwar immer noch, nun aber nur noch 24 Punkte vor Kelvin und 2 weitere vor Maini. Bei den Teams hat HRT Ford Performance den Vorsprung wieder auf 41 Punkte auf Schnitzer ausgebaut, während BMW bei den Herstellern nur noch einen Punkte vor Ford ist.










