R06 – 50 Meilen Kreuzritter-Rennen Spa-Francorchamps

In der Quali wurde es diesmal sehr eng: Facetti holte sich die Pole vor Quester und Thomas, während alle drei innerhalb von 0,1 Sekunde lagen. Am Start schaffte es Quester an Facetti vorbei, Thomas versuchte es ebenfalls, scheiterte jedoch. Die drei konnten sich in dieser Reihenfolge nun etwas vom Feld absetzen, während Facetti immer wieder versuchte an Quester vorbei zu kommen und Thomas an Facetti. Der Capri war zwar wieder in den Kurven sehr stark, aber dafür zu schwach auf der Brust für die Geraden.

Es dauerte bis zur 7. von 12 Runden, bis Thomas endlich erfolgreich an Facetti vorbei kommen konnte, doch dieser konterte am Ende der Runde beim Anbremsen der Busstop Schikane. Eine Runde später versuchte Thomas das gleiche Manöver bei Facetti, doch dieser räuberte über das Gras, beide berührten sich und verloren viel Zeit auf Quester. Facetti konnte zudem ein kleines Polster von knapp 2 Sekunden auf Thomas raus fahren.

Danach ließen die Reifen langsam nach, doch Thomas schaffte es in der letzten Runde die Lücke wieder zu schließen. Gleichzeitig kam von hinten Finotto immer näher, wurde aber nie eine ernsthafte Gefahr. Am Ende der Runde wollte Thomas möglichst nah an Facetti bleiben, um ihn in der letzten Schikane auszubremsen, doch leider hatte er mittlerweile so wenig Gummi auf den Reifen, dass er in Blanchimont ins Driften kam. Damit verlor er zu viel Zeit und konnte keinen Angriff mehr starten. Quester siegte sieben Sekunden vor Facetti, Thomas wurde dritter. Dahinter lagen Finotto, Wollek, Winkelhock, Mass, Niedzwiedz, Ludwig und Barth.

In der Gesamtwertung ist der Vorsprung von Thomas auf 35 Punkte vor Quester geschrumpft, dahinter folgen Vogt, Winkelhock und Strycek. Finotto ist sechster vor Winter und Stommelen.

Thomas Niemayr