WP11 – Bisha

Die vorletzte Prüfung war eine Schleife um Bisha, die sehr technisch wurde. Viele erdige und felsige Strecken erwarteten die Fahrer, auf denen man kaum die Spuren ausmachen konnte und permanent unter 100 km/h schnell fahren konnte. Das Terrain erinnerte damit stark an Argentinien, so dass man sich sogar über die wenigen sandigen Pisten gefreut hat.

Tsuyoshi ist daher sehr vorsichtig und langsam gefahren, um die Spuren nicht zu verlieren. In diesen Bereichen gab es keine Navigation per Cap (Kompass), so dass man schnell die Orientierung verlieren konnte. Selbst abseits der Spuren im schroffen felsigen Feld ohne Spuren (also mit Cap) war da deutlich einfacher.

Die vorsichtige Fahrweise sollte sich auszahlen, Tsuyoshi wurde 1 Minute hinter Sainz zweiter. Der Vorsprung von Tsuyoshi auf Sainz liegt damit nun bei 1 Stunde 24 Minuten, so dass er es in der letzten Etappe sehr ruhig angehen kann. Es müsste schon einiges schief gehen, damit dieser Sieg noch in Gefahr ist. Al Qassimi ist weiter dritter, er liegt jedoch schon 28 Minuten hinter Sainz.

Tsuyoshi Nakamoto