Der Auftakt zu den 10 Stationen, bzw. 20 Rennen des American Truck Racing Championship (ATRC) fand auf dem Roadcourse von Daytona statt. Die ATRC ist eine fiktive Adaption der europäischen Meisterschaft, allerdings mit nur 2, statt 4 Rennen pro Wochenende. Ebenso ist die Distanz ein klein wenig gekürzt und statt 50 km werden im ersten Rennen 40 km und im zweiten Rennen 30 km gefahren. Die Fahrer stammen zudem aus der Bandit Big Rig Series, die in den USA allerdings vorwiegend auf Short Track Ovals ausgetragen wird. Bei der Streckenwahl wird es wohl spätestens mit der zweiten Saison Anpassungen geben, da die Trucks auf 160 km/h limitiert sind und somit manche Strecken einfach zu lange Geraden haben werden. Das ist zwar für die Trucks kein Problem, allerdings ist es spannend 20 Sekunden pro Runde mit Vollgas zu fahren, ohne dabei irgendwen angreifen zu können. Der 24h Roadcourse von Daytona ist leider genau ein solcher Kandidat.
Doch kommen wir zu den Rennen: Im ersten Lauf konnte Thorsten Nowak in seinem dunkelblauen Freightliner von der Pole starten, verlor aber noch vor Kurve 1 zwei Ränge. Er hing danach erstmal hinter Treadway im Renault und Davis im Freightliner. Es dauerte bis in die zweite Runde, bis sich Thorsten erst auf P2 und schließlich wieder auf P1 schieben konnte.
Doch Treadway machte ihm das Leben so schwer, wie nur möglich und die beiden tauschten in den folgenden Runden immer wieder die Plätze. Während dahinter Davis von Whitmire im Mercedes überholt wurde, verloren Nowak und Treadway auch ordentlich Zeit. Whitmire konnte auf die beiden aufschließen und mischte sich in der letzten Runde in den Kampf um den Sieg ein. Nowak konnte dadurch Treadway so einklemmen, dass Whitemire im Weg war und beide nicht an ihm vorbei kamen, bis Nowak schließlich die Le Mans Schikane als erster verlassen konnte und damit keinen Angriff mehr zu befürchten hatte.
Im zweiten Rennen ging Thorsten nur vom zehnten Platz aus ins Rennen, arbeitete sich aber noch in der ersten Runde auf P7 vor. Ab da dauerte es aber bis zur Rennhälfte, bis er sich den fünften Rang holen konnte. Er versuchte danach weiter vor zu kommen, da P3 und P4 direkt vor ihm waren.
In der vorletzten Runde wollte er somit Lisenbee auf P4 im MAN angreifen, verbremste sich jedoch leicht. Thorsten ging damit gerade aus, während die Kurve nach links gebogen ist. In Folge dessen kam er Lisenbee mit seinem rechten Heck zu nah, streifte die linke Front des MAN und drehte sich damit leicht nach rechts ein. Er konnte den Truck zwar noch neben der Linie abfangen, rutschte aber bis auf P15 zurück.
Anschließend versuchte er noch zu retten, was zu retten war und kämpfte sich durch das hintere Feld. In der letzten Runde schaffte er es so noch in der Le Mans Schikane den zehnten Platz und somit zumindest einen Punkt einzufahren.
Durch den Sieg im ersten Rennen konnte er jedoch genügend Punkte sammeln, um nach dem ersten Wochenende mit 5 Punkten Vorsprung vor Riddlge den ersten Rang der Wertung zu behalten. Noble und Treadway folgen mit einem Punkt weniger dahinter.








