Das Sprintrennen der Formel 3 in Spa-Francorchamps entwickelte sich für Thabea zu einer spektakulären Aufholjagd. Nach einem schwierigen Qualifying musste sie das Rennen von Startplatz 13 aus in Angriff nehmen. Bereits beim Erlöschen der Startampel machte sie den ersten Boden gut und schob sich auf den zwölften Rang vor.
Kurz darauf zog sie gekonnt an Del Pino vorbei. Da Benavides und McLaughlin wenig später aneinandergerieten profitierte Thabea von dem Chaos und fand sich plötzlich auf dem neunten Platz wieder. Doch das war erst der Anfang ihrer Jagd durch das Mittelfeld. Mit viel Schwung schnappte sie sich kurz darauf auch noch Deligny sowie Le.
Nach einigen Runden fand Thabea den Weg vorbei an Corte und schloss auf das Duo Clerot und Nakamura auf. An diesen beiden biss sie sich für eine ganze Weile die Zähne aus. Erst in der absoluten Schlussphase des Rennens belohnte sie sich für ihre Ausdauer und passierte Clerot nach einigen Versuchen. Wenig später schnappte sie sich auch Nakamura und lag damit zwischenzeitlich auf einem sensationellen vierten Rang.
Die Freude währte jedoch nur kurz denn in der elften von zwölf Runden konterten beide Konkurrenten erfolgreich und schoben sich wieder vor Thabea. Thabea steckte nicht auf blieb dicht im Windschatten und holte sich noch in derselben Runde den Platz von Clerot zurück.
In der allerletzten Runde mobilisierte Thabea noch einmal alle Reserven und saugte sich erneut an Nakamura heran. Mit einem mutigen Manöver direkt vor der Busstop Schikane zog sie tatsächlich noch einmal vorbei. Nakamura hatte keine Chance mehr für eine erneute Antwort und so überquerte Thabea die Ziellinie nach einer fantastischen Aufholjagd auf einem hervorragenden vierten Platz.
Den Sieg sicherte sich Slater vor Rivera und Stromsted. Hinter Thabea folgten Nakamura und Clerot auf den Rängen fünf und sechs. Die weiteren Plätze in den Punkterängen gingen an Corte und Deligny während Le und Taponen die Top 10 komplettierten.








