Zum zweiten Rennen konnte Thabea ihre Quali-Schwäche endlich ablegen und kam auf P2. Beim Start war jedoch Ugochukwu besser und konnte nicht nur ihren zweiten Platz, sondern auch die Führung übernehmen. Thabea lag damit hinter Slater, während Giusti von hinten drängte.
Nach ein paar Runden sollte Slater schließlich an Ugochukwu vorbei kommen, doch nun hing Thabea an Ugochukwu fest. Es hatte sich ein DRS-Zug gebildet und es ging weder vor, noch zurück.
Nach 9 von 23 Runden war der Druck von Thabea auf Ugochukwu jedoch so groß, dass dieser sich drehte. Thabea musste abbremsen und verlor damit den Anschluss zu Slater. Gleichzeitig kam Giusti dadurch so nah ran, dass er vorbei gehen konnte. Da es aber keinen DRS-Zug mehr gab, konnte Thabea schon bald P2 wieder übernehmen.
Anschließend setzte sich Thabea so weit von Giusti ab, dass dieser nicht mit DRS angreifen konnte. Sie kam an Slater jedoch nur 0,1 Sekunde pro Runde ran, während dieser über 5 Sekunden vor ihr war.
Erst in den letzten Runden zeigte sich, dass Thabea erneut ihre Reifen gut eingeteilt hatte und konnte den Abstand auf Slater stark verkleinern. Im Ziel sollten es dennoch 1,8 Sekunden bleiben, aber immerhin konnte Thabea mit P2 einen ersten Erfolg in dieser Saison feiern.
Hinter Slater und Thabea folgten Giusti, Taponen, Barrichello, Nael, Stromsted, Yamakoshi, Deligny und Wharton.
In der Gesamtwertung ist Slater nun 5 Punkte vor Giusti, dahinter folgen Thabea, Nael, Stromsted und Taponen.







