Die Africa Eco Race ist eine meist zu unrecht übersehene Marathon Rally und die „wirkliche“ Dakar Rally. Ganz im Geiste von Thierry Sabine wird das Feld in Europa gesammelt, bevor man von Nordafrika nach Dakar fährt. Zudem steht das Miteinander im Vordergrund und es geht darum keine „Spuren“ zu hinterlassen. Die Umwelt soll geschont werden, während auch soziale Projekte in den Regionen gefördert werden. Der Sport bleibt zwar im Vordergrund, aber der „Spirit“ ist ein ganz anderer, als bei der aktuell namentlichen Dakar Rally in Saudi Arabien.
Und wer selber mal teilnehmen will: Das Africa Eco Race ist tatsächlich noch bezahlbarer Motorsport und sehr transparent. Zudem wird sich unter den Teilnehmern geholfen, wenn es irgendwie möglich ist. Dem Event gebührt ganz sicher viel mehr mediales Interesse! (Kleine Unterschiede wird es bei mir geben: Der Prologue wird gegen die erste reale Etappe getauscht und der Ruhetag wird ein bisschen nach hinten verschoben. Ansonsten ist die Route und der Plan identisch zum realen Africa Eco Race 2026)
Und damit zur Etappe:
Nach dem Sieg bei der Dakar wird Tsuyoshi bei der Africa Eco Rally mit dem Century C6 starten. Der Wagen hat zwar viel Power, aber dafür wenig Traktion im Sand und ist gerade im unteren Drehzahlbereich eher behäbig. Dazu ist das Handling zu agil und verzeiht kaum Fehler.
Bei der ersten (kurzen) Eröffnungsetappe gab es keine Pisten, sondern nur Navigation. Dafür war das Gelände aber auch mit viel Vegetation und so die Streckenwahl nicht die schwerste. Tsuyoshi schaffte das sehr gut und konnte damit um eine halbe Minute die erste Etappe für sich entscheiden. Zweiter wurde Héléne Grand’Eury vor Patrick Lahaye.
Die erste Etappe ist jedoch noch keineswegs entscheidend und so wird sich erst in den kommenden Tagen das wirkliche Kräfteverhältnis zeigen.




