Erneut hatte Thabea Probleme im Qualifying und schaffte es diesmal wieder nur auf den 21. Startplatz. Sie fand jedoch in den ersten Kurven die richtigen Lücken und war bereits nach einer Runde auf dem 16. Platz zu finden. Von hier aus arbeitete sie sich schließlich Rund um Runde nach vorne, bis sie bei Van Hoepen im Kampf um P11 angekommen war. Davor war jedoch noch Taponen, so dass sich ein DRS-Zug bildete und Überholen sehr schwer wurde.
Nach 7 Runden schaffte sie es schließlich auf Start und Ziel sich daneben zu setzen und sich in T1 vorbei zu bremsen. Damit trennte Thabea nur noch Taponen von den Punkten und so versuchte sie ihn permanent unter Druck zu setzen. Sie schaffte es sogar mehrfach in der vorletzten Kurve daneben, doch Taponen wehrte sich und kam immer mit mehr Schwung aus der letzten Kurve.
Nach 15 Runden konnte sich Thabea schließlich auf Start und Ziel daneben setzen, so wie es bei Van Hoepen klappte. Doch Taponen bremste später, blieb daneben und hatte mehr Schwung den Berg hinauf. Eine Runde später versuchte es Thabea erneut, diesmal bremste sie später, doch ließ Taponen wenig Platz. Beide berührten sich Ausgangs der ersten Kurve, Thabea drehte es dabei nach außen und sie schlug mit dem Heck in die Reifenstapel. Mit beschädigtem Heckflügel war das Rennen damit für sie vorbei.
„Es war ein toller Kampf mit Tuukka“, so Thabea. „Ich möchte keinem die Schlud dafür geben. Es war ein Rennunfall und wir waren beide hart am Limit. Es ist ärgerlich erneut Punkte durch so einen Fehler verloren zu haben.“
„Thabea hat mir einfach keinen Platz gelassen“, sagte hingegen Tuukka Taponen. „Sie hat mich von der Strecke gedrängt, mir ist der Platz ausgegangen und so hat sie sich selber raus gedreht. Bis dahin war der Kampf wirklich schön, aber sie braucht noch Geduld.“
Camara siegte am Ende vor Lokalmatador Wurz, gefolgt von Domingues, Sagrera, Ugochukwu, Nael, Taponen, van Hoepen, Lacorte und Xie.







