Zurück in Europa haben McLaren, Lotus und Ferrari weitere Upgrades gebracht. Insbesondere McLaren hat, laut eigener Aussage, dabei die Performance steigern können. bei den kleineren Team kamen ebenso Arrows und Zakspeed mit Upgrades für die Performance und Fahrbarkeit.
Da der Alfa nicht weiterentwickelt wurde, blieb es in der Quali für Thomas beim alten: Wenig Grip und hoher Verschleiß. Er war zwar nur 0,1 Sekunde langsamer als Patrese, mehr als Startplatz 21 war aber nicht möglich.
Dagegen nutzte Thomas wieder das Startchaos, um direkt auf P16 zu springen. Anschließend hing er hinter den beiden Tyrrells von Bellof und Brundle, an denen er sich mühsam vorbei arbeiten konnte. Anschließend zog er beiden zwar etwas davon, nach vorne war der Zug aber bereits abgefahren.
Von hinten kam unterdessen noch Senna, gegen den Thomas auf den Geraden keine Chance hatte, während einige Fahrer ihre Fahrzeuge abstellen mussten. Ohne weitere Vorfälle kam Thomas somit auf P8 ins Ziel, aus eigener Kraft waren aber ohnehin keine Punkte möglich.
Piquet konnte erneut gewinnen, Rosberg und Mansell komplettierten das Podium. Auf den weiteren Punkterängen waren Alboreto, de Angelis und Warwick. Beide McLarens haben unterdessen nicht das Ziel sehen können, ebenso ist Patrese erneut ausgefallen. Diesmal hat sein Getriebe versagt.
Zur Halbzeit führt de Angelis mit seinen konstanten Ergebnissen die Meisterschaft vor Piquet und Alboreto an. Lauda, Senna und Prost folgen auf den weiteren Rängen, Thomas ist mit P7 noch überraschend gut dabei. Doch noch ist alles offen, da nur die besten 11 Ergebnisse der Fahrer gezählt werden.
Bei den Teams zählen hingegen alle Rennen, Lotus hat aktuell die Nase weit vorne. Brabham, Ferrari und McLaren folgen dahinter, jeweils dicht beieinander. Williams ist fünfter, dahinter liegt Alfa Romeo.
Insgesamt lässt sich sagen, dass aus dem hinteren Feld der Vorsaisontests Renault, Ligier und Zakspeed deutlich über den ersten Erwartungen arbeiten, während McLaren nicht das Maß aller Dinge ist. Brabham hat scheint bei der reinen Performance momentan die Nummer 1 zu sein, während nur Williams eine ähnliche Steigerung hatte. McLaren ist zwar auf dem Papier noch die Nummer 2, aber Lotus und Ferrari sind weiterhin dicht dahinter. Williams konnte auf diese drei Teams sogar aufholen. Alfa Romeo gehört dagegen eher zu dem Pulk der hinteren 7 von 14 Teams, kann sich dort aber zumindest im Kampf um den vorderen Platz der Verfolger gegen Tyrrell halten.






