Beim Großen Preis von Ungarn auf dem Hungaroring erlebte Tsuyoshi zunächst einen herben Rückschlag im Qualifying, das ihn bis auf den enttäuschenden achtzehnten Startplatz zurückwarf. Am Rennsonntag machte der Williams Pilot diesen Fehler jedoch postwendend wett. Mit einem sensationellen Reaktionsvermögen beim Erlöschen der Ampeln und einer extrem entschlossenen Fahrlinie in der ersten Kurve machte er auf den ersten Metern massiven Boden gut und schob sich bis auf den dreizehnten Rang nach vorne. In den darauffolgenden Umläufen hielt er den Druck aufrecht, passierte nacheinander Gasly sowie Bottas und reihte sich auf der elften Position ein.
Der vor ihm platzierte Stroll schlug allerdings ein höheres Tempo an, sodass Tsuyoshi aus eigener Kraft nicht näher an den Aston Martin herankommen konnte. Stattdessen erwuchs Gefahr von hinten, da sich Gasly ebenfalls an Bottas vorbeigearbeitet hatte und sich dauerhaft im Heckflügelfenster des Williams festbiss. Tsuyoshi musste all sein fahrerisches Können aufbieten und hart verteidigen, um den heranstürmenden Franzosen auf Distanz zu halten.
Erst gegen Rennhalbzeit ließen die Kräfte des Verfolgers nach, wodurch Tsuyoshi den Vorsprung auf Gasly sukzessive vergrößern und sich etwas Luft verschaffen konnte. Da sich an den Abständen zur Spitzengruppe in der zweiten Rennhälfte nichts mehr änderte, verlief der restliche Grand Prix ohne größere Höhepunkte und endete für Tsuyoshi mit einer Zieldurchfahrt auf dem elften Platz knapp hinter den Punkterängen.
Den Sieg in Ungarn sicherte sich Piastri vor Hamilton, Norris, Perez, Russell, Verstappen, Albon, Alonso, Sainz und Stroll.
In der Meisterschaft schrumpft der Vorsprung von Verstappen, der nur noch neun Punkte vor Piastri liegt, gefolgt von Perez, Russell und Norris. Tsuyoshi belegt weiterhin den vierzehnten Platz der Fahrerwertung, während Williams den siebten Rang in der Konstrukteursmeisterschaft als bestes Team hinter den fünf Top-Rennställen erfolgreich verteidigt.





