Thore ging von dem neunten Startplatz in das Rennen und machte direkt in den ersten Kurven entscheidenden Boden gut, als er sich auf den sechsten Rang nach vorne schob. Auf dieser Position fand er sich genau zwischen Harpeniuk und Groneck wieder, wobei das Feld so dicht beisammenlag, dass zunächst weder nach vorne noch nach hinten viel Spielraum blieb.
Thore fand jedoch einen guten Rhythmus und knabberte in jeder Runde ein paar Zehntelsekunden vom Vorsprung auf Harpeniuk ab, bis er zur Rennmitte schließlich direkt an dessen Stoßstange hing. Noch bevor Thore einen echten Angriff starten konnte, wurde das Duell vorzeitig beendet, da Harpeniuk sein Kart mit technischen Problemen am Streckenrand abstellen musste. Thore übernahm dadurch kampflos den fünften Platz und machte sofort Jagd auf Deljkovic. Den anfänglichen Rückstand von zwei Sekunden schrumpfte er mit einer starken Schlussphase bis auf 0,5 Sekunden zusammen. Für ein echtes Überholmanöver reichte die Zeit vor dem Fallen der Zielflagge jedoch nicht mehr aus, und so beendete Thore den Lauf auf dem fünften Rang.
Den Sieg feierte Lutz Ohsenbrink nach einer fehlerfreien Vorstellung vor Gandhi und Frey. Dahinter überquerte Deljkovic als Vierter die Ziellinie, knapp gefolgt von Thore auf Platz fünf und Groneck auf der sechsten Position. Die verbleibenden Plätze in den Top 10 gingen nach harten Positionskämpfen an Buhl, Max Ohsenbrink und Julian Bub, während Lambrecht das starke Feld als Zehnter komplettierte.
Vor dem allerletzten Saisonrennen spitzt sich der Kampf um die Krone dramatisch zu, denn in der Meisterschaft liegt Buhl nun hauchdünne zwei Punkte vor seinem schärfsten Rivalen Groneck. Neben dem Führungsduo haben rechnerisch auch noch Aybar und der Tagessieger Lutz Ohsenbrink intakte Chancen auf den Titel.





