Thore ging von dem achten Startplatz in das Rennen und zeigte direkt beim Erlöschen der Ampeln eine starke Reaktion, die ihn bis auf den sechsten Rang nach vorne brachte. Auf dieser Position behauptete er sich über einen langen Zeitraum, sah sich jedoch bald mit heftigen Attacken des heranstürmenden Buhl konfrontiert. Den ersten Angriff seines Kontrahenten wehrte Thore mit geschickter Linienwahl ab und blieb zunächst vorne. Beim zweiten Versuch ging Buhl deutlich härter zu Werke, lehnte sich im dichten Zweikampf stark an Thores Kart an und presste sich schließlich vorbei.
Im Anschluss konzentrierte sich Thore darauf, zumindest die Position vor Julian Bub zu verteidigen, was ihm über viele Runden auch fehlerfrei gelang. Wenige Umläufe vor dem Ende der Renndistanz unterlief ihm jedoch ein folgenschwerer Fehler, als er sich ohne Fremdeinwirkung drehte und dadurch bis auf den zwölften Platz durchgereicht wurde. In der verbleibenden Zeit war der Rückstand zu groß, sodass keine weitere Positionsverbesserung mehr möglich war.
Den Sieg holte sich Aybar nach einer fehlerfreien Vorstellung vor Groneck und Lutz Ohsenbrink. Auf den weiteren Rängen folgten Max Ohsenbrink und Gandhi, während Frey als Sechster die Ziellinie überquerte. Die verbleibenden Positionen in den Top 10 gingen an Buhl, Burakowski und Julian Bub.
In der Meisterschaft bedeutet dieser unglückliche Dreher einen herben Rückschlag im Kampf um die vorderen Plätze. Da die direkte Konkurrenz kräftig Punkte sammeln konnte, wächst der Druck für das anstehende zweite Rennen enorm, um den Anschluss an die Tabellenspitze nicht komplett zu verlieren.




