Das Saisonfinale auf der Rennstrecke von Laguna Seca begann für Toni von der zwölften Startposition aus, von der er sich bereits in den ersten Kurven auf den zehnten Platz verbessern konnte. Direkt hinter ihm lauerte Palou, und die beiden Meisterschaftskontrahenten starteten eine gemeinsame Aufholjagd durch das gesamte Feld. Zur Mitte des ersten Stints hatten sich beide Fahrer bereits in die Top 5 vorgearbeitet, wobei Toni wegen des permanenten Drucks von Palou ständig an das absolute Limit gehen musste. Das Duo schob sich bis auf die Ränge zwei und drei hinter den führenden Malukas vor, den Toni in der Folge so stark unter Druck setzte, dass dieser sich durch einen Fahrfehler drehte. Die beiden Titelanwärter übernahmen damit die Doppelführung, ehe die Boxenstopps anstanden und Toni eine Runde länger auf der Strecke blieb, um einen späteren Tankstopp zu vermeiden, wodurch Palou jedoch durch den Undercut vorbeizog.
Auf den härteren Reifen hatte Toni mit der Fahrzeugbalance zu kämpfen und verlor den Anschluss an den Führenden Palou. Gleichzeitig geriet er unter Druck von Kirkwood, der von hinten immer näher herankam, doch Toni rettete zumindest einen Vorsprung von 2 Sekunden in den zweiten Boxenstopp.
Nach dem Reifenwechsel kehrte Kirkwood zwar vor Toni auf die Strecke zurück, doch dessen Strategie war wegen des hohen Benzinverbrauchs nicht auf ein Durchfahren ohne Tankstopp ausgelegt. Toni riskierte daher nichts mehr und übernahm wenige Runden vor dem Ende der Distanz kampflos wieder die zweite Position, während der Rückstand auf Palou bis zur Zielflagge nicht mehr einzuholen war.
Hinter dem siegreichen Palou und dem zweitplatzierten Toni überquerte Newgarden die Ziellinie als Dritter, gefolgt von O’Ward und Kirkwood. Die restlichen Plätze in den Top 10 sicherten sich McLaughlin und Foster sowie Malukas, Rosenqvist und Lundgaard.
Mit diesem zweiten Platz sicherte sich Toni mit einem Vorsprung von 21 Punkten seinen dritten Meistertitel in der Serie vor dem Gesamtzweiten Palou. Auf den weiteren Rängen der Meisterschaftstabelle folgten McLaughlin und Malukas, während Dixon, Armstrong, Kirkwood, Rosenqvist, Newgarden und Power die ersten 10 Plätze der Endwertung komplettierten.









