Im Qualifying wuchs Tsuyoshi über sich hinaus und stellte seinen Williams auf einen hervorragenden fünften Startplatz. Direkt in der ersten Kurve nach dem Start gerieten Norris und Verstappen aneinander, sodass Tsuyoshi die Situation perfekt ausnutzte, an beiden vorbeizog und sich auf den dritten Rang vorschob. In der Anfangsphase schaffte er es mit einer fehlerfreien Fahrt, das Tempo von Sainz und Russell an der Spitze gerade so mitzugehen, allerdings machte von hinten der wieder heranstürmende Verstappen schnell viel Druck. Während Sainz an der Spitze demonstrativ seine Reifen managte, war Tsuyoshi auf den Geraden gegen den Red Bull letztlich machtlos und rutschte auf den vierten Platz zurück.
In der Folge hielt Tsuyoshi den Anschluss an das Führungstrio zwar mühelos, fand jedoch auf dem engen Straßenkurs keine Lücke für einen Angriff, da seine Vordermänner ihre Reifen an den entscheidenden Passagen zu geschickt schonten. Da Perez auf dem fünften Rang komfortable fünf Sekunden hinter ihm lag, pokerte Tsuyoshi in der Schlussphase auf den Zusatzpunkt für die schnellste Rennrunde. Er nahm kurzzeitig das Tempo heraus, um eine Lücke vor sich zu schaffen, und brannte im vorletzten Umlauf eine Fabelzeit in den Asphalt. Perez konterte das Manöver jedoch in der allerletzten Runde und war noch einmal einen Bruchteil schneller. Dennoch bedeutete der vierte Platz im Ziel das mit Abstand beste Saisonergebnis für Tsuyoshi.
Sainz feierte den Sieg vor Russell, Verstappen, Tsuyoshi, Perez, Leclerc, Norris, Tsunoda, Ocon und Stroll.
In der Weltmeisterschaft führt Verstappen nun mit 56 Punkten Vorsprung vor Perez, während dahinter Sainz, Leclerc, Russell und Norris die Plätze belegen. Tsuyoshi schiebt sich durch diesen sensationellen Erfolg bis auf den zehnten Gesamtrang nach vorne, wodurch Williams in der Konstrukteurswertung sowohl Aston Martin als auch Alfa Romeo überholt und nun auf dem siebten Platz liegt.





