Das Qualifying zum Saisonfinale in Le Mans verlief nicht wie erwartet, das Team kam nur auf den achten Startplatz. Das Rennen startete mit starker Bewölkung und Tsuyoshi kam nur auf den siebten Rang vor.
Am frühen Abend setzte jedoch langsam leichter Regen ein, in dem er so lange mit Slicks fuhr, wie es nur ging. Damit konnte sich das Team einen unnötigen Pitstop sparen und immerhin auf P5 vor gehen. Im Regen in der Nacht war man dann plötzlich das schnellste Fahrzeug der Klasse und kam schnell auf P2. Signatech hatte jedoch schon eine Runde Vorsprung, das Team um Tsuyoshi konnte diesen aber immer weiter senken. Kurz vor Sonnenaufgang schnappte man sich schließlich zum ersten Mal die Führung, während der Regen langsam aufhörte.
Sobald es völlig trocken war, verlor man aber wieder viel Zeit und rutschte bis auf P3 zurück. Im letzten Stint sollte es dann aber noch einmal eng werden, da man eine weitere Runde aus dem Tank rauskitzeln musste, um einen unnötigen Pitstop kurz vor Schluss zu vermeiden. Dadurch kam TDS Racing auf P4 immer näher und klebte in den letzten Runden schließlich am Heck des Hondas. Tsuyoshi schaffte es ihn aber hinter sich zu halten und so den dritten Platz ins Ziel zu retten.
In der Meisterschaft holte er sich damit zugleich den Titel um gerade einmal 21 Punkte Vorsprung, während auch Michael Shank Racing die Teamwertung für sich entschied. Eine Titelverteidigung von Tsuyoshi ist jedoch nicht geplant, da er sich nun vollständig auf die Formel 2 und einen eventuellen Einstieg in die Formel 1 konzentriert.





