WEC 2018/19

In der WEC ging es für Tsuyoshi recht verhalten los. In Spa glückte ihm nur ein sechster Rang, es fehlte einfach am Speed. Aber schon beim zweiten Saisonrennen zeigte er, was er kann. Im Dauerregen von Le Mans holte er sich seinen ersten Sieg bei einem 24 Stunden Rennen.

Auch in Silverstone war der Regen sein Freund und so kam er wieder in die Top5, bis er sich frühzeitig für Slicks entschied. Die Wahl war richtig, so dass er bis auf P3 vor kam. Bei seinem Heimrennen in Fuji sah es ähnlich aus, nur dass der Regen erst in den letzten Minuten aufhören sollte. Aber Tsuyoshi holte sich erneut Slicks und konnte damit regelrecht Kreise um die Konkurrenz fahren, um schließlich zu gewinnen.

Aber auch in China war das Wetter ein Faktor. Während es zu Beginn nur neblig war, wurde es im Verlauf des Rennens stark neblig bei Regen. Tsuyoshi ließ sich nicht beirren, wechselte im richtigen Moment die Reifen und holte sich einen weiteren Sieg. Beim 1000 Meilen Rennen in den USA war es dagegen mal wieder vollständig trocken, das Team hatte jedoch nur den Speed für P3. In der Meisterschaft führt Tsuyoshi dennoch knapp vor Jafaar/Tan und Lapierre/Negrao.

Tsuyoshi Nakamoto