IMSA 2018

In der IMSA sollte es noch spannender werden, als gedacht. Doch beginnen wir der Reihenfolge nach. In Long Beach holte sich Tsuyoshi recht überragend den Sieg, während es in Mid-Ohio nur zum dritten Platz reichte.

Auf dem Belle Isle Street Circuit passierte jedoch schließlich das, was nicht passieren sollte. Tsuyoshi verlor aus der letzten Kurve raus den Wagen und musste das Rennen dort beenden. In Watkins Glen lief es nicht so viel besser, es fehlte jeglicher Speed und das Team kam nur auf P8.

Erst mit Mosport war man wieder bei alter Stärke. Es dauerte dennoch bis in die letzte Minute, bis Tsuyoshi die Führung angreifen konnte. Am Ende blieb es aber nur bei dem Angriff, so dass er um gerade einmal 0,3 Sekunden zweiter wurde. In Eklhart Lake legte er schließlich noch einen drauf und konnte diesmal recht sicher gewinnen.

Während er in der Meisterschaft nur um 2 Punkte vorne lag, litt das Team in Laguna Seca stark unter Problemen. Ständig setzte das digitale Dashboard aus, so dass Tsuyoshi selten wusste, in welchem Gang er fährt. Er schaffte es damit dennoch auf den dritten Platz.

Beim Saisonfinale auf Road Atlanta verschätzte sich das Team. Man wollte für den letzten Stint auf weichere Reifen gehen, doch diese gaben zu früh nach. Tsuyoshi drehte sich, verlor die Führung, konnte sich aber immerhin auf P3 wieder vor arbeiten. Erst kurz vor Schluss und mit viel Risiko ging es noch auf den zweiten Platz, der Sieg war jedoch nicht mehr zu holen.

In der Meisterschaft hat das Acura Team Penske um Tsuyoshi und Helio um 17 Punkte den Titel vor Whelen Engineering Racing und CORE Autosport geholt, Wayne Taylor Racing liegt nur einen weiteren Punkt dahinter. Im North American Endurance Cup gelang Tsuyoshi ebenso das Kunststück erneut die meisten Punkte zu sammeln.

Während er noch weiter die Super Season der WEC beendet, wird er aber nächste Saison nicht mehr in der IMSA starten. Der Weg geht auf die nächste Stufe, hoch in die Formel 2 zu DAMS.

Tsuyoshi Nakamoto