Saison 2026

Zur neuen Saison der DRV Serien, die morgen startet, wird es ein paar Änderungen geben. Da die Zuschauerzahlen (Anzahl an Views auf Twitter) deutlich höher waren, als erwartet, werden gleich 2 neue Serien eingeführt. Zum einen gibt es nun den Super VW up! Pokal und zum anderen wird es die Deutsche Formel Junior Meisterschaft geben. Damit ist noch Platz für 2 Serien, die ggf. ab 2027 eingeführt werden.

In den beiden neuen Serien (SVUP und DFJM) wird es zudem ein anderes System bei der Verteilung der Strafgewichte geben. Während diese in allen Serien der Punktezahl in kg entspricht, werden SVUP und DFJM nur Gewichte für das jeweils letzte Rennen bekommen. Der Hintergrund sind die Leistungsschwachen Fahrzeuge, die mit hohen Gewichten starke Probleme hätten. Zugleich dient es als Test, ob dieses System auch in den anderen DRV Serien genutzt werden kann.

Neu wird zudem dieses Jahr auf eine Station der SVUP, STW und DFJM: Das Tempelhofer Feld in Berlin. Die Strecke ist ähnlich einem Straßenkurs und wird vorerst nur für ein Jahr eingeplant. Sofern es keine Probleme gibt, wird die Strecke in diesen 3 Serien dauerhaft im Kalender aufgenommen und nach und nach ein „Super Racing Weekend“ entstehen, bei dem möglichst min. 7 Serien an einem Wochenende vertreten sind.

Bei den Fahrerpaarungen hat sich auch einiges getan. Was hier im Detail passiert ist, kann den Bildern unten entnommen werden. Ebenso ist dort der komplette Kalender der DRV Serien zu finden.

Abschließend noch eine kleine Anmerkung: Mir ist selbst aufgefallen, dass es durch die verschiedenen Designs schwer ist auf den Bildern das Fahrzeug von „unserem“ Charakter zu finden. Daher werde ich nun überall das gleiche Red Bull Livery fahren, um die Wiedererkennung zu erleichtern. Das Design bleibt dabei mein bereits bekanntes Livery in Blau/Weiß mit roten Streifen und wird künftig nur nach und nach leicht geändert. Das Design werde ich zudem nach Möglichkeit auch in allen Serien außerhalb der DRV nutzen. Einzig in der F1 und der ILMS werde ich bei den realen Skins bleiben, bzw. ab 2027 könnten noch bis zu 2 weitere Serien dazu kommen, in denen ich das Red Bull Design nicht nutzen kann.

Und damit zu den einzelnen Serien:

SVUP:
In dem Markenpokal wird der VW up! GTi genutzt, der mit 168 PS bei 868 kg zu den leistungsschwachen Fahrzeugen der DRV gehört. Der Wagen hat zudem nur eine 4-Gang-H-Schaltung, so dass enges Racing vorprogrammiert ist. Pro Rennwochenende wird es nur ein Rennen am Samstag geben, um diesen Tag weiter zu stärken.

Wie bei allen Serien handelt es sich hierbei um keine Nachwuchsserie und sie steht auch nicht in Konkurrenz zu einer anderen DRV Serie. Da die oberste Sportbehörde IFCAR das Lizenzsystem noch nicht finalisiert umsetzt, können hier aktuell noch alle Fahrer ohne Beschränkung antreten.

STW:
Wie bereits erwähnt, wird Berlin neu in den Kalender aufgenommen. Stattdessen wird das Rennen in Zandvoort gestrichen, dass nach 1999 die AVUS ersetzt hat. Berlin wird zudem am historischen Platz als vorletztes Rennen der Saison sein.

SRS:
Die SRS wird zwar fortgeführt, jedoch werden die Karten komplett neu gemischt. Wie bereits beim Saisonfinale 2025 angekündigt, so wechselt die Serie auf die GT2 Fahrzeuge. Die Wagen haben dabei zwischen 1.400 kg und 1.600 kg, sowie zwischen 590 PS und 700 PS. Dazu gibt es keine Fahrhilfen und nur geringfügige Aerodynamik, so dass der Fahrer gefragt ist.

Während die Fahrzeuge letztes Jahr noch Rundenzeit auf Niveau der STW hatten, wird damit zudem eine ausgewogenere Stufe zwischen STW und DRM erwartet.

Nissan, Alfa Romeo und Opel haben kein passendes Fahrzeug im Sortiment und werden damit die Serie verlassen, dafür steigen Ferrari, KTM und Maserati mit 2026 ein. Pontiac und Cadillac sind zudem aktuell dabei ein Fahrzeug aufzubauen.

DFJM:
In der DFJM wird mit dem Formel BMW als Einheitsfahrzeug gefahren, der Wagen hat allerdings von der DRV eine komplette Überholung seit seiner Einführung 2002 bekommen. Aus 140 PS bei 445 kg wurden 198 PS und durch sicherheitsrelevante Updates 575 kg. Damit ist das Fahrzeug leicht über der Formel 4 einzuordnen und sollte spannende Rennen liefern. Auf ein HALO wird jedoch verzichtet.

Auch die DFJM wird, wie die SVUP, ihr Rennen am Samstag austragen.

DRM:
Im Kalender wurden Jerez und Most gestrichen, dafür Zolder als Teil des „Super Racing Weekends“ aufgenommen und das Rennen auf der Nordschleife wird aufgewertet. Die Distanz wird hier nun auf 200 km verdoppelt und es werden dafür auch doppelte Punkte vergeben. Damit werden für das Team unnötige Reisen verringert und zugleich getestet, ob dieses Konzept auch für weitere Strecken genutzt werden kann.

Die Fahrzeuge bleiben beinahe unverändert, allerdings wurden Ford und Toyota kleine Leistungsupdates zugesprochen. Da Opel in 2025 zudem viel zu schwach war, darf bei dem Wagen eine komplette Überarbeitung des Motors und des Fahrwerks vorgenommen werden. Damit sollen alle Marken angenähert werden, ohne dass ein BoP genutzt werden muss.

DSM
In der DSM wird das Rennen in Zolder gestrichen und dafür wird die Serie nun auch am Norisring an den Start gehen. Das Rennen wird zudem in den Abendstunden gestartet, muss allerdings aufgrund städtischer Auflagen vor 22 Uhr beendet sein.

Zudem wurden die Einheitsreifen der Fahrzeuge überarbeitet, so dass alle Fahrzeuge die Reifen möglichst identisch nutzen können. In 2025 zeigte sich das Problem, dass manche Fahrzeuge die Renndistanz nicht mit 2 Reifensätzen geschafft haben, da die Reifen unter gewissen Bedingungen zu stark verschlissen.

Um diesem Problem weiter entgegen zu wirken, dürfen Audi und Mercedes ein Fahrwerksupdate vornehmen. Toyota überarbeitet hingegen den Unterboden, um den Luftfluss zu optimieren. Alle werden damit zwar im Qualifying ein wenig Zeit einbüßen, jedoch im Rennen auf Augenhöhe mit den anderen Marken sein.

DSFM
Da die DSFM nun ab Jahresbeginn ausgetragen wird, ist der Kalender an die anderen Serien angepasst wurden. Zudem wurden die Rennen auf 150 km verkürzt, allerdings auch der Tank verkleinert. Je nach Strecke sollten nun nur noch 60 km bis 75 km mit einer Tankfüllung möglich sein, auch wenn der Turbo spritsparend eingestellt ist. 0-Stopper, wie 2025 in Jerez, sollten damit nicht mehr möglich sein, während die kürzere Renndistanz zu mehr Action auf der Strecke soll.

Nolli