Das Oval in Milwaukee wurde für Toni zu einer beeindruckenden Aufholjagd nach einem schwierigen Qualifying. Von der fünfzehnten Position gestartet arbeitete sich der Meisterschaftsführende im dichten Verkehr schnell und präzise nach vorne. Bereits zur Mitte des ersten Stints war der Einzug in die besten Fünf geschafft und bis zu den ersten Servicearbeiten an der Box war sogar die zweite Position hinter Palou erobert. Palou demonstrierte zu diesem Zeitpunkt jedoch eine beachtliche Frühform und erarbeitete sich einen Vorsprung von drei Sekunden auf seinen ersten Verfolger.
Nach dem ersten Boxenstopp hielt Toni die zweite Position und blies zur Attacke um die Lücke zum Führenden komplett zu schließen. Dieses Vorhaben gelang zwar temporär doch zur Mitte des Umlaufs wurde deutlich dass Palou seine Reifen schonender behandelte und sich erneut absetzen konnte. Der finale Stint des Rennens entwickelte sich dann zu einem echten Krimi als Toni abermals an das Heck des Führenden heranfuhr. In den verbleibenden Runden probierte Toni alles und wählte mehrfach die Außenbahn für einen Angriff was sich auf der Milwaukee Mile jedoch als Sackgasse erwies und ein Vorbeikommen unmöglich machte.
Palou sicherte sich den Sieg vor Toni der den Schadenseffekt mit dem zweiten Platz minimierte während Siegel den letzten Podestplatz einfuhr. VeeKay und Hauger überquerten die Ziellinie auf den Plätzen vier und fünf. Die weiteren Punkteplatzierungen innerhalb der ersten Zehn gingen an O’Ward und Lundgaard sowie Ferrucci, Shwartzman und Grosjean.
In der Meisterschaft schrumpft der Vorsprung von Toni durch dieses Resultat auf 22 Punkte vor Palou zusammen. Hinter dem Führungsduo lauern McLaughlin und Malukas auf den Positionen drei und vier. Dixon und Armstrong behaupten dahinter weiterhin ihre Plätze im oberen Tabellenbereich.






