2026 – Spa-Francorchamps

Das Rennen in Spa-Francorchamps verlief für Theodor in der GT3-Klasse absolut nach Plan. Er ging von dem vierten Startplatz der Klasse ins Rennen, machte direkt beim Erlöschen der Ampeln entscheidenden Boden gut und schob sich bis auf den zweiten Rang nach vorne. Im Anschluss versuchte er sofort, den Topspeed-Vorteil seiner Corvette optimal auszunutzen, um auch an Schmid vorbei in Führung zu gehen. Schmid hielt am Ende der Kemmel-Geraden jedoch vehement dagegen und behauptete die Spitzenposition in der Klasse vorerst.

Danach setzte sich Schmid um zwei Sekunden ab, ehe sich Theodor wieder fangen konnte und den Rückstand im weiteren Verlauf langsam aber sicher verkürzte. Nach einem Renndrittel hatte er den Anschluss komplett wiederhergestellt und lauerte auf eine Gelegenheit zum Überholmanöver, musste mit seinem Angriff aufgrund von dichten Überrundungen durch die LMH-Prototypen jedoch geduldig warten. Erst nach dieser turbulenten Phase nutzte er den Windschatten auf der Kemmel-Geraden perfekt aus, zog an Schmid vorbei und übernahm die Führung. Schmid blieb zwar in Schlagdistanz und holte zum zweiten Renndrittel wieder etwas auf, doch Theodor behielt im kurvigen Streckenabschnitt die Nerven und setzte sich auf den langen Geraden immer wieder leicht ab, wodurch er sich am Ende den dritten Saisonsieg sicherte.

In der Top-Klasse der LMH holte sich Kubica den Gesamtsieg vor Frijns, Kobayashi und Pier Guidi, während in der LMP-Kategorie Beche vor Pourchaire, Ried und Perera triumphierte. In der GT3-Klasse feierte Theodor den Sieg vor Schmid, Lietz, Mann und Serra.

In der fahrzeugübergreifenden Meisterschaftswertung spitzt sich das Duell an der Spitze dramatisch zu, denn Kubica liegt nun mit einem hauchdünnen Vorsprung von nur 0,7 Punkten vor Theodor. Auf den weiteren Verfolgerplätzen im Gesamtklassement folgen Schmid, Beche, Frijns, Ried und Kobayashi.

Theodor Nygard