Beim zweiten Wertungslauf wendete sich das Blatt für Thore zum Guten. Vom sechsten Startplatz aus fand er direkt einen besseren Rhythmus, zog dieses Mal deutlich schneller an Burakowski vorbei und übernahm die fünfte Position. Im Anschluss machte er sofort Jagd auf Kalweit. Es dauerte etliche Runden, in denen er seinen Kontrahenten belauerte, bis er schließlich die entscheidende Lücke fand und sich auf den vierten Rang vorschob.
Mit einer starken Pace im Rücken überholte Thore kurz darauf relativ problemlos Stephan, ehe er mit einem perfekt timten Manöver auch noch Michel Gruber überraschte und den zweiten Platz eroberte. Der Führende Weber war zu diesem Zeitpunkt dem restlichen Feld bereits uneinholbar enteilt und fuhr an diesem Tag in einer eigenen Liga. Da von hinten niemand Thores Tempo mitgehen konnte, verwaltete er seinen Vorsprung souverän und brachte den hervorragenden zweiten Platz sicher nach Hause.
Den Sieg feierte Weber nach einer dominanten Vorstellung vor Thore und Michel Gruber, während Kalweit und Stephan die Plätze vier und fünf belegten. Dahinter folgten Karkuokli, Burakowski und Michael Gruber auf den Rängen sechs bis acht, ehe Zillmann und Melchior das Klassement der besten Zehn komplettierten.
In der Meisterschaft zieht Weber an der Spitze langsam davon und liegt nun bereits mit 38 Punkten Vorsprung vor Thore, der sich durch den Podiumsplatz auf den zweiten Rang nach vorne schiebt. Auf den weiteren Verfolgerplätzen lauern Michael Gruber, Michel Gruber und Schober.





